Einer flog übers Bischofsnest:
Vier für Texas im hr-Fernsehen

Vier-fuer-Texas_Bischof-Limburg

Der finanziell aus dem Ruder gelaufene Bau des neuen Bischofssitzes in Limburg und die umstrittenen Extravaganzen des Franz-Peter Tebartz-van Elst haben in den letzten Wochen die Schlagzeilen in Deutschland bestimmt. Doch was eigentlich tun mit dem teuren Bau?  Einziehen? Verkaufen? Dieser Frage wollte der TV-Journalist Marco Giacopuzzi in der letzten Woche für das hr-Magazin „Horizonte“ auf den Grund gehen.

Fabian Schwan-Brandt, der sich mit dem Vier für Texas Themenbüro darum kümmert, welche Geschichten man sich über Marken in der Öffentlichkeit erzählt, wurde als Experte hinzugezogen. Dazu fuhren die beiden nach Limburg, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Marco Giacopuzzi hatte dort einen Kranwagen organisiert – er wollte mehr sehen und zeigen als nur die historische Steinmauer und das Dach der Privatkapelle. In der luftigen Höhe der Hub-Kabine sinniert Fabian:  „Ein potenzieller Nachfolger, wenn er mal einzieht, müsste auf jeden Fall einen Teil des Komplexes einer anderen Nutzung zuführen. Einer Nutzung, die dem Thema Prunksucht oder Verschwendung  um 180 Grad entgegengesetzt ist.“ Als konkreten Vorschlag nannte er die symbolischer Öffnung des Bischofssitzes für Flüchtlinge aus Lampedusa: „Wenn eine 15.000 Euro-Badewanne für den Bischof gerade gut genug sei, warum nicht auch für einen Flüchtling?“.

Hier geht´s zur ganzen Sendung (Sendung vom 19.10.2013, “Bistum ohne Bischof”.  Fabians Meinung gibt´s ab Minute 20).

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