Einer flog übers Bischofsnest: Vier für Texas im hr-Fernsehen

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Der finanziell aus dem Ruder gelaufene Bau des neuen Bischofssitzes in Limburg und die umstrittenen Extravaganzen des Franz-Peter Tebartz-van Elst haben in den letzten Wochen die Schlagzeilen in Deutschland bestimmt. Doch was eigentlich tun mit dem teuren Bau?  Einziehen? Verkaufen? Dieser Frage wollte der TV-Journalist Marco Giacopuzzi in der letzten Woche für das hr-Magazin „Horizonte“ auf den Grund gehen.

Fabian Schwan-Brandt, der sich mit dem Vier für Texas Themenbüro darum kümmert, welche Geschichten man sich über Marken in der Öffentlichkeit erzählt, wurde als Experte hinzugezogen. Dazu fuhren die beiden nach Limburg, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Marco Giacopuzzi hatte dort einen Kranwagen organisiert – er wollte mehr sehen und zeigen als nur die historische Steinmauer und das Dach der Privatkapelle. In der luftigen Höhe der Hub-Kabine sinniert Fabian:  „Ein potenzieller Nachfolger, wenn er mal einzieht, müsste auf jeden Fall einen Teil des Komplexes einer anderen Nutzung zuführen. Einer Nutzung, die dem Thema Prunksucht oder Verschwendung  um 180 Grad entgegengesetzt ist.“ Als konkreten Vorschlag nannte er die symbolischer Öffnung des Bischofssitzes für Flüchtlinge aus Lampedusa: „Wenn eine 15.000 Euro-Badewanne für den Bischof gerade gut genug sei, warum nicht auch für einen Flüchtling?“.

Hier geht´s zur ganzen Sendung (Sendung vom 19.10.2013, “Bistum ohne Bischof”.  Fabians Meinung gibt´s ab Minute 20).

Warum Vier für Texas? Ein Portrait der Agentur von W&V

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Werbeagenturen gibt es viele, eigentlich viel zu viele. Nicht nur in Frankfurt. Kerstin Richter, Redakteurin der Werben & Verkaufen (W&V), besuchte uns im Frühjahr 2013 mit der Frage: „Was ist Eure Daseinsberechtigung?“ Ein Artikel über Agenturen, essbare Knete und Unternehmertum:

Mit freundlicher Genehmigung geht es hier zum Artikel der Werben & Verkaufen (W&V) über Vier für Texas: „Texaner finden einen Weg”

 

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Mehr Hintergrundberichte zu Vier für Texas in audiovisueller Form finden sich auch in unserer Bewegtbild-Galerie im Pressebereich. Schaut doch mal rein!

Content Marketing: Was will der Konsument?

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Unser Gastblogger Raoul Fischer, freier Journalist und PR-Berater für Medien wie die W&V, schreibt zum aktuellen Hype um Content Marketing als Mangelware und unverzichtbare Unternehmensstrategie: über Gallier, Römer, das Prügeln und den Handel mit Hinkelsteinen.

 

von Raoul Fischer, Gast bei VIER FÜR TEXAS

Kennen Sie das Asterix-Heft die „Obelix GmbH & Co. KG“? Darin machen die Römer aus Asterix‘ dickem Freund („Wer ist hier dick?“) einen professionellen Hinkelsteinhändler. Der Hintergedanke: Wer Handel treibt, verprügelt keine Römer. Geschickt. Irgendwann treiben (fast) alle Gallier Handel mit Hinkelsteinen und prügeln nicht mehr rum. Eigentlich eine gute Idee – aber die Geschichte geht dennoch nicht gut aus für die Römer. Aber dazu kommen wir später.

Dasselbe Phänomen beobachten wir gerade beim Thema Content Marketing. Ein neuer Hype, wie es scheint. Und das aus gutem Grund. Dass Verbraucher und Kunden eher für Inhalte und Mehrwert empfänglich sind als für platte Werbebotschaften, hat sich inzwischen herumgesprochen. Also setzen Unternehmen in Kundenansprache und -bindung zunehmend auf hochwertige inhaltliche Angebote, die exakt auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Horizont hat mit Facit Research eine interessante Studie zum Thema Content Marketing vorgelegt, die sich näher mit dem Phänomen befasst. Interessant, weil sie den gegenwärtigen Status bei Unternehmen und Werbungtreibenden widerspiegelt. Die stufen das Thema als wichtig ein: 50 Prozent wollen es vielleicht in den nächsten fünf Jahren ausbauen, 43 Prozent ganz sicher. Schon heute investieren sie durchschnittlich 126.000 Euro jährlich in diesen Bereich.

Das Problem der Studie: Sie blendet die Konsumenten-Perspektive aus. Nur ein Beispiel: Wer heute noch E-Mail-Newsletter für relevanter hält als Social Media, hat noch nicht begriffen, dass gerade jüngere Zielgruppen gar nicht mehr über E-Mail kommunizieren, sondern über Messenger-Dienste, gerne auch WhatsApp. Genau diese Perspektive ist aber wichtig. Was wollen die Zielgruppen? In welchem Kontext oder welcher Situation nutzen sie welche Inhalte? Wie viele Firmen-Apps lädt sich ein Kunde auf sein Smartphone? Welche Webseiten oder Zeitschriften braucht er? Hier sind intelligente Konzepte gefragt und gute Ideen. Bevor wir anfangen die Verbraucher mit inhaltlichen Angeboten jedweder Art zuzumüllen, so wie wir es früher mit Werbebotschaften getan haben.

Denn sonst geht es so wie bei Asterix: Nachdem Hinkelsteine zuerst hip waren, sind sie später nur noch inflationär. Der Hinkelstein wird zur Dreingabe, die Römer kaufen nicht mehr, die Gallier werden keine Hinkelsteine mehr los. Der Unterschied: Die konnten immerhin die Römer verprügeln, um sich schadlos zu halten. Das ist heute eher ungewöhnlich.

 

Wer ist Raoul?

Der 48-jährige ist seit 2010 selbstständig als freier Journalist und PR-Berater tätig und arbeitet vor allem zu den Schwerpunkten Medien, Digital Business und Employer Branding. Dazu wird er immer wieder für die Moderation von Panels oder Kongressen von verschiedenen Medien, Unternehmen und Verbänden gebucht.

Hier geht es zu Raouls Xing-Profil.

 

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Raoul sagt: “Sie haben die Geschichte, wir erzählen sie.” Wie genau das geht, zeigt er mit seinen “Geschichten-Gewerken” – auch bekannt unter StoryWorks.

 

50 Jahre Tupperware Deutschland – herzlichen Glückwunsch!

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Tupperware Deutschland wird 50! Anlässlich des runden Geburtstages haben wir eine interaktive Jubiläums-Website für das Unternehmen entwickelt. In einer Timeline beginnend mit den 60er Jahren erfahren die Tupperware-Fans alles über die Höhepunkte der letzten 50 Jahre. Zu jedem Jahrzehnt gibt es Informationen zu geschichtlichen Meilensteinen – wie der ersten Mondlandung – sowie zu wichtigen unternehmensinternen Ereignissen einer jeden Dekade – zum Beispiel die Gründung von Tupperware Deutschland 1962.

Das Highlight der Seite ist ein integrierter Social Media-Kreislauf. Hier haben User die Möglichkeit, eigene Fotos hochzuladen und interaktiv die Geschichte von Tupperware Deutschland zu begleiten. Die hochgeladenen Bilder werden direkt im aktuellen Tupperware Deutschland Facebook-Stream angezeigt, welcher wiederum auf der Website eingespeist wird. Neben der Vergangenheit und dem Jetzt wurde auch an morgen gedacht: Die Besucher können sich selbst eine Nachricht in die nahe Zukunft schicken, die ihnen nach drei Wochen oder erst nach zwei Jahren zugestellt wird.

Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Tupperware und Vier für Texas schreibt weiterhin Geschichte – 2010 waren wir für die Realisierung der ersten großen integrierten Kampagne des Unternehmens sowie für die Gründung der Tupperware-Fanpage auf Facebook – die heute über 40.000 Mitglieder zählt – verantwortlich.

Ein Artikel über die Website und das Jubiläum wurde auch auf PAGE Online veröffentlicht.

Wunder-Schüssel – der erste Verkaufsschlager, 1962

“Operation Karriere” für den Deutsche Ärzte-Verlag

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Karriere machen ist kein Kinderspiel – auch nicht in der Welt der Medizin.

Um Nachwuchskräften die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre beruflichen Perspektiven zu informieren und zukünftige Arbeitgeber persönlich kennen zu lernen, veranstaltet der Deutsche Ärzte-Verlag eine Kongressreihe für Medizinstudierende und Klinikärzte.

Wir haben der Veranstaltungsreihe ein neues Lifting verpasst – neuer Name, neues Aussehen. Wir präsentieren: Die Operation Karriere!

Der Startschuss zur Operation Karriere fiel am 26.01.2012 in Frankfurt am Main.

 

Das war der erste Winterbasar im Bahnhofsviertel

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Am letzten Mittwoch (14. Dezember) war es so weit! Zusammen mit bb22, Hirsch Public Relations, dem Internationalen Familienzentrum sowie dem Le Méridien Parkhotel Frankfurt haben wir den 1. Winterbasar im Frankfurter Bahnhofsviertel veranstaltet.

Die Besucher erwartete eine bunte Mischung aus verschiedenen Ständen von Künstlern, Gastromomen und Institutionen aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel. Neben kreativen Geschenkideen und leckerem Essen gab es Live-Musik und eine große Tombola. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des guten Zwecks – ein Teil der Erlöse kommt dem Internationalen Kinderhaus zu Gute.

Die Frankfurter Neue Presse hat außerdem einen ausführlichen Pressebericht zum Ereignis veröffentlicht. Weitere Eindrücke vom Winterbasar gibt es bei uns auf Facebook.

Wir haben unsere Nachbarn im Bahnhofsviertel besucht und gefragt: Was ist für euch Gastfreundschaft?

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Wir Texaner sind nun rund acht Jahre im Bahnhofsviertel. Genug Zeit, um sagen zu können: Das Viertel ist uns ans Herz gewachsen, ist uns fremd geblieben und hat damit unsere Liebe frisch gehalten. Weil wir Gastfreunde aus Überzeugung sind, haben wir unsere Nachbarn im Viertel besucht und gefragt, was sie eigentlich zum Thema Gastfreundschaft denken. Heraus kam dieses kleine Buch, das ihr für 6 Euro bei Catrin bestellen könnt.

Viel Spaß damit!

Danke für den Besuch!

Kreative rocken das Bahnhofsviertel

„Ist das Bahnhofsviertel ein Raum für Kreativität?“ Auf jeden Fall ist es ein Raum für Gastfreundschaft und angeregte Diskussionen. 35 Gäste, davon 15 Journalisten, sind unserer Einladung zu diesem Thema gefolgt. Bei einer Führung mit dem Stadtteilbildhauer Oskar Mahler konnten unsere Gäste zunächst einen Eindruck von einigen Kreativplätzen des Bahnhofsviertels gewinnen. Anschließend wurde nach einer Begrüßung durch Wirtschaftsdezernent Markus Frank und Björn unser Viertel in Vorträgen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet.

Höhepunkt unserer ausgebufften Öffentlichkeits-Offensive waren aus unsere Sicht die Kekse für die Journalisten mit VIER FÜR TEXAS Schriftzug. Belohnt wurden alle die sich engagiert hatten mit ausführlichen Presseartikeln in der F.A.Z., der Frankfurter Rundschau, der Welt Kompakt und anderen mehr.

Bilder von der Veranstaltung findest Du hier auf unserer Facebook-Seite.

Hier die ersten Artikel zu unserer Veranstaltung:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, “Ein harter aber ehrlicher Stadteil”:
Do., 19.05., Ressort „Frankfurt“, S. 38, Artikel „Ein harter, aber ehrlicher Stadtteil“

Frankfurter Rundschau, “Ein Viertel, das fordert”
Welt Kompakt, “Raum für Kreativität”
Journal Frankfurt, “Kreative im Rotlicht
W&V, “Kreative im Frankfurter Bahnhofsviertel
Mainzer Rhein-Zeitung, “Wohnviertel mit sprödem Wohlfühlfaktor
Frankfurter Rundschau, “Werkstatt für Werber

Danke, Tupperware!

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Wir bedanken uns bei den Teilnehmern des Tupperware Gewinnspiels “Mach deine eigene Party”. Im Rahmen dieses Gewinnspiels konnte man von Oktober 2010 bis Januar 2011 täglich ein Tupperwarenprodukt gewinnen. Dafür mussten die Teilnehmer Fotos von ihrer eigenen Tupperwarenparty auf die Website www.mach-deine-party.de hochladen. Über 1200 Fotos wurden eingesendet, die besten Bilder gewannen. Neben dieser Kampagne erstellten wir das neue Key Visual, die Tupperware iPhone-App und betreuen die Facebook Tupperware-Fanseite für Tupperware Deutschland. Mittlerweile „gefällt“ die Facebook-Fanseite rund 10.500 Personen. Das wiederum gefällt uns.

 

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Weitere Arbeiten von Vier für Texas findet ihr auf unserer Website!

“Aufmerksamkeitsdefizit”, Philipp Erlachs Artikel aus der ‘absatzwirtschaft’

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Philipp Erlach, Geschäftsführer bei Vier für Texas, macht sich professionell und privat Gedanken über (seinen) Zeitkonsum im Netz. In der absatzwirtschaft hat Philipp nun einen Artikel zum Thema “Aufmerksamkeitsdefizit” veröffentlicht. Hier könnt ihr lesen, warum nichts so richtig umsonst ist – auch nicht, wenn’s nichts kostet.

 

Einmal im Jahr erhalte ich aus meiner oberschwäbischen Heimat einen Anruf von Frau Müller, die bei der dortigen Kreissparkasse arbeitet. Nicht, dass mein Konto wieder voll sei und überzulaufen drohe, berichtet sie, nein, Frau Müller bringt News zum Thema Altersvorsorge: „Herr Erlach, däs Thäma ischt eine tiggende Zeidbombe, da müsse mer was mache.“ Offensichtlich liege ich bei der Kreissparkasse Ravensburg „auf Wiedervorlage“ − ebenso wie deren Heilmittel zur Vermehrung von Kapital: „sparen“ und „mitnehmen vom Staat, was geht, am besten bausparen“. Was Frau Müller nicht ahnt: „das Geldsparen“ und „der Bausparvertrag“ bekommen gerade Konkurrenz von einer Ökonomie des Kostenlosen, wie sie Chris Anderson in seinem Buch „Free“ beschreibt.
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