Anne und Sonja für Texas

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Texas begrüßt zwei Neuzugänge – seit Oktober sind Anne, Trainee Kreation, und Sonja, Art Director Online, Teil des Teams.

Bevor es Anne der Liebe wegen nach Frankfurt zog, war sie ein halbes Jahr im Auslandssemester in Riga. Während ihrer Reise nach Lappland war das Winterkind sogar beim Husky-Schlittenrennen. Zurück in der Heimat verteidigte Anne erfolgreich ihre Diplomarbeit – und das ohne eine einzige Nachtschicht! In Hochstimmung gerät sie beim Thema Illustrationen, besonders wenn sie selbst mit Farbe und Pinsel arbeiten darf. Hier in Frankfurt vermisst sie eigentlich nur die steife Ostseebrise und die Nähe zum Meer. Unsere Trainee bringt also auch der stärkste Sturm nicht aus dem Konzept!

Sonja war gedanklich schon beim Backpacking-Trip in China, als sie ihre Bewerbung für Texas verschickte – und wurde prompt eingestellt. Nach drei Jahren in einer kleinen Designagentur in Heidelberg, war die Zeit für einen Wechsel gekommen. Der wichtigste Begleiter während ihrer vierwöchigen Chinareise und auch beim Umzug an den Main ist Sonjas Yogamatte, damit ist innere Ruhe garantiert. Auf dem Brett, das die Welt bedeutet, kann sie jedoch auch ganz anders: Sobald die erste Schneeflocke fällt, zieht es Sonja mit ihrem Snowboard auf die Piste. Wir freuen uns über die Energie, die hier zur Tür herein geweht ist.

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Hier findest du Fakten und Wissenswertes rund ums Arbeiten in Texas und erfährst, welche neuen Talente wir gerade suchen. 

Anna für Texas

Anna Koch Trainee Kreation

Den Weg ins schöne Texas hat Anna im Galopp zurückgelegt. Gerade saß sie noch beim Vorstellungsgespräch und eine Woche später bereits an ihrem Arbeitsplatz – rekordverdächtig. Der erste Tag im Trainee Kreation ist nun bereits sieben Monate her. Vorher hat sie in Darmstadt Kommunikationsdesign studiert. In der Agentur darf sie auch ihrer Begeisterung für Piktogramme frönen, die mag nämlich keiner so gerne wie sie.

Wenn Anna nicht gerade mit viel Akribie Kundenwünsche erfüllt, steht sie mit Pfeil und Bogen in der Landschaft. Für ihre Leidenschaft, die sie aus einem Urlaub im Wilden Osten mitgebracht hat, braucht man übrigens keinen Waffenschein.

 

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Hier findest du Fakten und Wissenswertes rund ums Arbeiten in Texas und erfährst, wie wir Texaner Weihnachten feiern.

Jetzt schmeckt in Texas sogar der Kaffee

Die neue Kaffeemaschine von Vier für Texas

Introducing: Nuova Simonelli Prontobar

Bisher kamen die Leute trotz des Kaffees nach Texas. Das Essen war ja lecker. Jetzt können sie auch danach noch bleiben: Unsere Agenturschwester, das Vier für Texas / Themenbüro, und unsere Freunde von StoryWorks haben uns nämlich eine Kaffeemaschine spendiert, die alles kann. Ganz Texas sagt von Herzen: Danke!

Hier habt ihr also einen Grund, wenn ihr uns schon lange mal wieder besuchen wolltet. Meldet euch einfach kurz bei Catrin an (069.25492448 / abt@4ft.de) und kommt zwischen Montag und Donnerstag um halb eins zum Essen vorbei. Danach gibts doppelte Espressi und Fairtrade-Frapuccini bis der Blutdruck wummert!

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Die Kaffee-Spender: Fabian Schwan-Brandt (Vier für Texas / Themenbüro) und Raoul Fischer (StoryWorks)

 

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>> Mehr über das bunte texanische Leben kannst du zum Beispiel erfahren, wenn dich unser Weihnachtsausflug 2014 interessiert.
>> Wenn niemand mehr Zeit hat, ist eine Tasse Kaffee manchmal die beste Idee. Was unser Geschäftsführer Philipp zum Thema Zeit und Netzkultur zu sagen hat, kannst du auch gleich nachlesen.

Happy New Yeeaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

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Schreien tut gut! Auch wenn es nichts nützt, denn sobald sich die Gurte geschlossen haben, geht in der Achterbahn alles seinen rasanten Gang. Freier Fall und Nahtoderfahrungen inklusive! Wir wollten das alte Jahr abschütteln und den Kopf frei für das neue bekommen – deshalb sind wir für unsere Weihnachtsfeier zum Europa-Park aufgebrochen. Ein bisschen wie eine Geisterstadt wirkt der Park im Dezember. Nicht ganz zu Unrecht, denn etwas kalt und nass war es schon. Antizyklisches Marktverhalten bietet aber auch immer die Möglichkeit einer überdurchschnittlichen Rendite. Und so konnten wir Texaner wie wild alle Achterbahnen, Geisterbahnen und Attraktionen ausprobieren, ohne uns von Warteschlangen aufhalten zu lassen. Den Abend verbrachten wir stilecht im Silver Lake Saloon bei Steak und Wein.

Vier für Texas Weihnachtsfeier

10 Jahre Vier für Texas – noch einmal!

Wie lässt sich der Erfolg eines Unternehmens messen? An Umsatz und Rendite, sicherlich. Auszeichnungen sind auch schön. Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass uns nach so vielen Jahren so viele Mitarbeiter die Treue gehalten haben: Allen voran Katja, Mediengestalterin, die seit 2004 bei uns ist. Ganze 10 Jahre also mittlerweile! Wir zählen einige Texaner, die schon 5 Jahre und weit länger bei uns sind – Julia, Frank, Agi, Maggi und Zana. Als kleines Zeichen unserer Dankbarkeit und Freude haben wir ihnen eine Unze Gold in Form einer American-Buffalo-Münze überreicht. Und auch der Rest der Texaner konnte sich über einen kleinen Goldbarren freuen. Yeeeeeeeeeeeeehaaaa! Wie gesagt: Schreien tut gut!

Vier für Texas Jubilare

Vier_für_Texas_Weihnachtsgeschenk

Äppler Rosé und Whiskey

Bahnhofsviertelnacht Frankfurt 2014, Vier für Texas, Innenhof

Vier für Texas und die Frankfurter Bahnhofsviertelnacht

Da hatte Philipp einiges zu tun. Zur Führung durch die Räume unserer Agentur im Rahmen der Bahnhofsviertelnacht am 21. August waren statt der angemeldeten 20 über 30 Gäste gekommen – bei allen drei angebotenen Terminen. Die drängelten sich um den großen Esstisch im Foyer und wollten viel über das Bahnhofsviertel und die Agentur wissen: Wie ist das, wenn man im Frankfurter Bahnhofsviertel arbeitet oder gar wohnt? Ist das unangenehm, so Tür an Tür mit Bordellen und der Drückerstube? Ist es hier nicht gefährlich? Für Kinder ist das aber nichts, oder? Seid ihr mit schuld daran, dass die Mieten hier steigen? Wie arbeitet man eigentlich kreativ? Der Bourbon-Shot zur Begrüßung hatte offensichtlich die Zunge gelockert und Philipp Erlach, einer der beiden Texas-Chefs, konnte aus dem Agenturalltag und zur Geschichte von Vier für Texas erzählen.

Bahnhofsviertelnacht Frankfurt 2014, Taunusstrasse, Vier für Texas

Das Interesse am Bahnhofsviertel ist riesengroß. „Die Zuwanderung im Viertel ist die zweithöchste in ganz Frankfurt“, sagte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann bei seiner Begrüßungsansprache vor dem legendären Musikgeschäft Cream Music in der Taunusstraße. Viele Neugierige nutzten die Bahnhofsviertelnacht, in der viele Läden, Büros und Vereine ihre Räume öffnen, um sich auf das immer noch etwas verruchte Terrain vorzuwagen. Die Schlange vor der Anmeldung zur Roof-Top-Tour im Bahn-Tower reichte zeitweilig mehrere hundert Meter von der Taunus- bis zur Kaiserstraße. Und auch im Hof der Büros in der Taunusstraße 21 war Party angesagt: DJ Jackmode sorgte mit gekonntem Musik-Mix für gute Stimmung und dank der Burrito Bande und der Bar der Texaner musste niemand verhungern oder verdursten. Ganz Verwegene konnten sogar Äppler Rosé probieren.

Okay – es war vielleicht etwas kühler in dieser Bahnhofsviertelnacht. Gefeiert wurde dennoch ordentlich, und zwar bis mitten in die Nacht. Und die Besucher haben sicher eines mitgenommen: Man muss das Bahnhofsviertel nicht verstehen, aber sollte jedenfalls hingehen.
Einen kurzweiligen Clip mit Eindrücken von 2014 findet ihr jedenfalls auf unserer Seite.

Getränkeschild

Bahnhofsviertelnacht 2014, Hofparty Vier für Texas

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Mehr zum Bahnhofsviertel lesen?
Vier für Texas ist seit 2005 im Frankfurter Bahnhofsviertel. Seit 2013 arbeiten wir gemeinsam mit Partnern an einem Bahnhofsviertel-Guide. Hier findest Du zwei unserer zahlreichen redaktionellen Beiträge:
Über die Freimaurer im Viertel
Über Kurkuma, das unbekannte Gewürz

Schau dir außerdem hier unseren Bahnhofsviertelnacht-Clip an, dessen Botschaft natürlich auch für 2015 noch gilt: Niemand versteht das Bahnhofsviertel

Niemand versteht das Bahnhofsviertel – ein Gespräch mit dem Stadtteilführer Ulrich Mattner

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Seit 2005 sind wir Texaner im Frankfurter Bahnhofsviertel – und fast genau so lange setzten wir uns aktiv mit unserem Viertel auseinander. Seit 2013 arbeiten wir  an einem Bahnhofsviertel-Guide, sowohl redaktionell als auch technisch. Dafür haben wir uns mit Uli Mattner, Stadteilführer und Autor getroffen.

Ein Gespräch über Private Wealth Lounges, die hohe Kunst der Illusion und Spielzeugautos im Puff.

Lieber Uli, was hast Du gemacht, bevor Du Guide geworden bist?

Ich war viele Jahre bei der F.A.Z., habe freiberuflich viel für McKinsey gearbeitet, habe Bücher geschrieben und Pressearbeit gemacht, war Ghostwriter. Schon immer hatte ich auch diese Zweiteilung – Fotograf und Journalist. Und dann, vor sechs Jahren, habe ich eine große Geschichte gemacht, über die Frankfurter Hochhäuser – aber von innen, da gibt es die irrsten Dinger. Private Wealth Lounges, wo die Leute ihre Reichtümer besuchen können. Die gehen dann zu ihrem Schließfach und betrachten ihre Schätze. Dann gibt es Designer Safes und Safes, wie man sie aus Filmen kennt, mit alten Beschlägen und Verzierungen. Und irgendwann stand ich dann im „Gallileo Art Tower“ und schaue so runter und denke – das ist ja echt verrückt, die Bank steht ja quasi mitten im berüchtigten Bahnhofsviertel.

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Dann hast Du das Viertel ja zum ersten Mal bewusst von oben gesehen?
Richtig, wobei, ich hatte schon mal hier gearbeitet … vor 36 Jahren, da habe ich Pelze ausgefahren. Nerze in den Taunus und Karnickel zum Otto Versand. Du musst wissen, das Bahnhofsviertel war vor nicht langer Zeit das größte Pelzhandelszentrum der Welt. Du kannst Dir das gar nicht mehr vorstellen, wir Kuriere haben uns mit Kleiderrollwägen gegenseitig auf dem Bürgersteig überholt. In der Niddastraße haben noch ein paar Händler überlebt, das ist aber ein Bruchteil von dem, was mal war.

Zurück noch mal zu den Banken …
Ja, da stand ich in dem Hochhaus und dachte, wenn ich in meinem Totenbett liege, dann möchte ich es nicht verpasst haben, dort mal gelebt zu haben. Ich wusste, ich muss da hin, damals lebte ich ja noch in einer Idylle in Bayern. Wegen der Gegensätze, die uns heute bestimmen. Also, wenn Du 80 Milliarden Euro brauchst, dann musst Du auch dahin, weil der Bankenrettungsfond SoFFin hier ist. Lange Zeit stand auch das teuerste Kunstwerk der Welt bei uns im Viertel, ein Giacometti. Na, und dann die andere Seite, die Drogen, die Prostitution, …

Da spricht auch Dein Journalistenherz – gute Geschichten leben ja immer von Gegensätzen …
Ja, mir war klar, dass da etwas passieren wird. Ich habe mich immer für Energien interessiert, zum Beispiel, wie die Wirtschaft tickt. Und jetzt interessiere ich mich dafür, wie das Bahnhofsviertel tickt. Die Bahnhofsviertelwirtschaft.

Hast Du das Gefühl, Du verstehst die Wirtschaft des Bahnhofsviertels?
Nein, ich habe das Gefühl, dass ich das Wirtschafts- und das Bankensystem verstehe, aber die Bahnhofsviertelwirtschaft nicht.

Versteht es irgendjemand?
Nein … die Rotlichtleute verstehen ihr Rotlicht, die türkischen Händler verstehen ihre türkische Community und die Künstler verstehen ihr Ding, aber keiner versteht alles oder auch nur das Zusammenspiel.

Hängen die Ökonomien zusammen?
Nein, alles ist getrennt. An einigen Stellen laufen ein paar Fäden zusammen, zum Beispiel bei der Pik Dame. Da war vor kurzem „Pro Familia“ drin: „Die Geschichte des Pornofilms“. Das ist doch verrückt, oder?

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Gerade, dass niemand so genau Bescheid weiß, aber jeder gerne Bescheid wissen möchte, ist wahrscheinlich auch das Erfolgsrezept Deiner Führungen? Die meisten sind ja weit im Voraus ausgebucht.
Ja, so ging es überhaupt los, dass die Frauen in meinem Bekanntenkreis mich angesprochen haben zu den Puffs, da sie ja da nicht reindürfen. Und das ist natürlich interessant, wenn ein Teil der Menschheit da begeistert reinrennt und der andere nicht darf. Es gibt auch das ganz klare Schema – je weiter weg und je besser verdienend, desto interessierter.

Uli, heute wurde das Unwort des Jahres gewählt. Weißt Du, was es geworden ist?
Keine Ahnung!

„Sozialtourismus“, das trifft es wahrscheinlich ganz gut, dieses Unwort, nur als „umgekehrter Sozialtourismus“.
Ja, darum geht es dann wahrscheinlich, das schreiben auch die Soziologen. Es gibt viele, die gerne kommen, sich ein bisschen gruseln …

… das ist auch meine Beobachtung. Genauso wie Du lebe und arbeite ich hier und finde es etwas komisch, wenn Gruppen hier hereingeführt werden. Die schauen sich um, quaken etwas von Gentrifizierung und fahren dann nach Bornheim zurück. Das ist schon ein bisschen wie im Zoo und soll aus deren Perspektive auch so bleiben …
… genau, ich bin ja auch an dieser Grenzlinie, ich bin selbst ein Grenzgänger. Zum Beispiel bringe ich die Leute in das Separee einer Animierbar, da kommt man nur für 300 Euro und eine Flasche Champagner rein und dann wird erzählt, wie das Business funktioniert …

… was ja gerade hier eine faszinierende Komponente hat, das mit dem Separee: Das Separee kostet mich dann 500 Euro oder 1.000 Euro, während Sex 30 Euro kostet.
Ja, weil die Illusion mehr wert ist. Hier wird Dir die Illusion verkauft, dass sie auf Dich stehen und da ist niemand dagegen gefeit. Als ich angefangen habe mit den Rotlichttouren, da habe ich in einem Nightclub auf den Chef gewartet und nach nicht mal einer Minute hatte ich schon einen blonden Engel heftig mit mir flirtend fast auf meinem Schoß sitzen und ich hab ihr dann so profimäßig gesagt, dass ich auf den Chef warte und sie sich keine Mühe geben soll. Ich bin hier nicht einer von denen, verschwende Deine Zeit nicht und so. Und als ich dann zum Chef bin, war ich total aufgeputscht, was ich für ein toller Typ bin, dass so eine mit Mitte 20 auf einen wie mich mit über 50 steht, bis es mir langsam gedämmert ist, wie gut das gemacht ist und ich …

… und Du am Honigtopf kleben geblieben bist …
(lacht) Ja, und auf so eine Reise kann ich meine Kunden mitnehmen. Wir dürfen ganz nah dran, weil ich ja Teil hier im Viertel bin und alle kenne. Und die Leute reagieren ganz unterschiedlich auf das, was sie sehen. Manche sind betroffen, manche sind überrascht, aber interessant ist es eigentlich für alle. Und bei der „Sex and the City“-Tour, wo sowieso nur Frauen zugelassen sind, geht’s auch schon ganz schön in die Tiefe, da erkunden wir auch die Begierden.

Möchtest Du da auch Einsichten vermitteln?
Ja, warum geht man da überhaupt hin? Da gibt es einen Typ, der kommt mit einem Rucksack und was glaubst Du, was da drinnen ist?

Ich muss passen!
Spielzeugautos! Und mit denen spielt er dann auf dem Boden und irgendwann muss er zur Strafe in die Ecke, weil sie ihm das verboten hat,  und sie zertrampelt mit Stilettos die Autos, was ihn im Kopf unglaublich erregt, gar nicht mal zwischen den Beinen. Ja, und solche Geschichten teile ich dann und weil zum Beispiel bei der „Sex and the City“-Führung kein Mann dabei ist, können die Frauen das auf sich wirken lassen und diskutieren. Und das ist dann schon interessant: Manche lachen und sagen, für das Geld dürfte das mein Mann auch bei mir machen und eine andere erzählt mir: „Mein Mann hat mir erzählt, auf was er steht; hätte er es lieber mal gelassen.“

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Du gehst aber auch Deiner eigenen Faszination nach, dieses Grenzgängertum hat ja auch viel mit Journalismus, mit Geschichten zu tun, oder?
Ja, ich bin wie Dädalus, ich versuche der Sonne nahezukommen, ohne zu verbrennen, nicht wie Ikarus.

Manchmal kommt man wahrscheinlich auch ein bisschen zu nah dran. Du wohnst ja hier, ist es manchmal auch ein bisschen viel Bahnhofsviertel?
Ja, absolut, darum fahre ich auch verstärkt weg, zum Beispiel an den Gardasee.

Da wird auch weniger auf die Straße gespuckt, alles ganz sauber, ist aber auch ein wenig Zoo das Ganze, genau wie die Schweiz, die ist auch ein Zoo.
Ja, da hat man auch das Gefühl, das sind alles Darsteller.

Wir gucken halt alle gerne.
Auf jeden Fall! Und was mich halt reizt, ist das nicht so zu zeigen, wie das dann draußen rumerzählt wird, sondern wirklich gut und auch richtig. Da kursieren so viele komische Abenteuergeschichten, das ist oft einfach Quatsch. Ich möchte gute Geschichten zu diesem Ort erzählen.

Hast Du noch ein paar Lieblingsorte für uns?
Ja, die Dachterrasse vom Hotel Nizza natürlich, die ist schön. Dann noch das Café im Hostel auf der Kaiserstraße im dritten Stock. Da triffst Du die Jugend der Welt wie früher in Amsterdam oder „Five Elements“. Dann noch die „Villa Oriental“ mit dem Zelt im Innenraum.

Ich danke Dir, Uli!      

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Vier für Texas ist seit 2005 im Frankfurter Bahnhofsviertel. Seit 2013 arbeiten wir gemeinsam mit Partnern an einem Bahnhofsviertel-Guide. Hier findest Du zwei unserer zahlreichen redaktionellen Beiträge:

Über die Freimaurer im Viertel

Über Kurkuma, das unbekannte Gewürz

Ihr seid eingeladen: Kommt, tanzt mit uns!

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SPIELEKTRO kommt ins Bahnhofsviertel und sorgt mit einem wilden Line-up für garantiert ausgelassene Stimmung. Wir durften das Design machen –  also dürfen wir und ihr auch mitfeiern!  Das Viertel ist auf jeden Fall mit diesem bunten Elektrovergnügen im Traditionsclub Pik Dame um eine Tanzveranstaltung reicher. Die Veranstalter sind zum Teil selber Kinder des Bahnhofsviertels und schon seit mehreren Jahren fest in der Szene verwurzelt. Nuri Romanus ist als Initiator nicht nur ein kreativer Kopf. Seine Berufswahl ist so divers wie er selbst. Ob in seinem gelernten Beruf als Schreiner, Designer, Dj, oder Barkeeper. Nuri macht alles selbst und setzt zugleich selbstbewusst Trends und auf das Frankfurter Rotlichtviertel.

Nuri Romanus, Spielektro

Dennoch hat er uns sowohl bei der Gestaltung des Key-Visuals als auch der begleitenden Kommunikate freie Hand gelassen. Björn Eckerl meint zudem: „Wir haben keine Sekunde gezögert! Spielektro bietet sowohl den Bewohnern als auch den Gästen des Viertels eine sehr schöne Tanzveranstaltung der Extraklasse. Das mussten wir einfach unterstützen!“ Ganz nebenbei wird Björn Eckerl selber Hand anlegen und am 11.04. in dem sogenannten Basement für Stimmung sorgen.


Die nächsten Termine sind: 11.04 / 09.05

Los geht’s jeweils um 23.00 Uhr 

Ihr wollt auf die Gästeliste? Dann schnell auf der Freundesliste von Vier für Texas eintragen. Die ersten zehn Personen können an einem Datum ihrer Wahl an der Schlange vorbeitanzen.

 

Technik für Texas: zwei Cowboys aus dem Taunus

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Auch Fabian und Pascal sind jetzt nicht mehr ganz neu: Die beiden komplettieren das Entwickler-Team und haben schon bei der Technik der Texas-Homepage gezeigt, was sie drauf haben. Dabei können sie nicht nur Web, sondern stärken auch die gute Laune in der Agentur – und feiern gerne, wie die Texas-Halloween-Party gezeigt hat.

Digital Natives sind sie eigentlich beide. Aber Fabian, Jahrgang 1986, besteht darauf, dass in seiner Kindheit Computer und Internet in Deutschland noch am Anfang standen, während Pascal, Jahrgang 1992, gewissermaßen digital vernetzt groß geworden ist.

Fabian stammt aus Neu-Anspach im Taunus und hat in Schwäbisch Gmünd Kommunikationsgestaltung studiert. Seit seinem Abschluss 2011 arbeitet er als Freelancer und Entrepreneur. Seine Hobbys – Sport und Musik – müssen derzeit pausieren, denn auch in der Freizeit ist Coden angesagt: Der Web-Designer hat immer wieder Ideen für neue Internet-Anwendungen, die er umsetzen will. Nebenher betätigt er sich als Food-Designer für Ernährung mit Minimal-Aufwand – um mehr Zeit fürs Coden zu gewinnen.

Pascal stammt ebenfalls aus dem Taunus: Der 21-Jährige kommt aus Friedrichsdorf. Studiert hat er am SAE-Institut in Frankfurt: Webdesign und Web Development. Dabei ist er ein echter WordPress-Afficionado, der für ein Meet-up der Szene schon mal nach Berlin oder Holland reist. Dennoch – Pascal findet auch Zeit für andere Freizeitgestaltung: Sport, vor allem Fußball, und – Gamen. War ja klar.

Fabian über Pascal: „Ein echter „Digital Native“: probiert alles aus, was es im Netz gibt – vor allem, wenn es social ist.

Pascal über Fabian: „Der alte Hase bei den Techies. Ein Perfektionist, der bislang noch jeden Bug aufgespürt und vernichtet hat.

 

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Möchtest Du bei uns als Webentwickler_in arbeiten? Oder ein Praktikum machen? Hier findest Du offene Jobs bei Vier für Texas!

 

 

Der Winterbasar im Bahnhofsviertel

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Mit Glühwein und Tombola gegen die Kälte!
Dieses Jahr findet der Winterbasar im Bahnhofsviertel zum dritten Mal statt: Am 12. und 13. Dezember verwandelt sich der Wiesenhüttenplatz in ein kleines, winterlich-feierliches Marktgelände. Mit leckerem Essen, warmen Getränken und Live-Musik lockt der Basar Bewohner und Laufpublikum an, aber auch Unternehmen und Einrichtungen, die sich für das Viertel engagieren.

Für einen guten Zweck
Highlight des Basars ist die Tombola, deren Erlöse 2013 an das Internationale Familienzentrum e.V. (IFZ) gehen. Wir möchten uns an dieser Stelle schon einmal bei allen Stiftern bedanken und fordern alle Besucher zum Loskauf auf! Wer sich nicht auf sein Glück verlassen möchte, darf sich auf das restliche Unterhaltungs-Programm freuen, das mit Unterstützung des Orange Peel realisiert wird:

12. Dezember, 16-24 Uhr
/ FITS After Work Comedy Hour (ab 19:30 Uhr)
/ Tommie Harris & Friends (ab 21 Uhr)
13. Dezember, 11-19 Uhr
/ Hello Iso Orchestra

Wir Texaner beteiligen uns mit an der Oragnisation und laden ein zum Get-Together am Stand des Gewerbevereins >Treffpunkt Bahnhofsviertel<: Wer einer heißen Whiskey-Bowle also nicht widerstehen mag, der kann uns am Donnerstag, dem 12. Dezember, zwischen 18 und 20 Uhr dort besuchen. Wir freuen uns auf euch!

Weitere Infos zu Veranstaltungen und Aktivitäten im Frankfurter Bahnhofsviertel findet ihr übrigens auch in unserem Bahnhofsviertel-Guide!

 

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Vier für Texas arbeitet seit 2005 im Frankfurter Bahnhofsviertel. Seit 2013 entwickeln und bespielen wir gemeinsam mit Partnern den Bahnhofsviertel-Guide. Hier findest Du zwei unserer zahlreichen redaktionellen Beiträge:

Über die Freimaurer im Viertel

Über Kurkuma, das unbekannte Gewürz